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Moonspell

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Während das einzige Demo von MOONSPELL "Anno Satanae" (1993) noch fest im Black Metal norwegischer Prägung verankert lag, setzte bereits "Under The Moonspell" (1994) der nordischen Schroffheit die schwere Verführungskunst mediterraner Erotik entgegen. Doch erneut wandelten sich MOONSPELL und katapultierten sich mit dem verstörenden "Wolfheart" (1995) auf einen der Spitzenplätze der aufkeimenden Gothic Metal-Szene. Dieses Album schwankte zwischen Alptraum, Tanz und Aggression. Eigenschaften, die sich auf "Irreligious" (1996) zu einem Höhepunkt tiefster Emotionalität verdichteten und der Band den endgültigen Durchbruch verschafften. Doch anstatt weiter auf dem sicheren Erfolgspfad zu wandeln, führte MOONSPELLSs rastlose Kreativität in eine Phase der Suche. "Sin/Pecado" (1998) kann man fast als seltsam verhalten und dunkel bezeichnen, während "The Butterfly Effect" (1999) durch brachial-elektronische Experimente auffiel. Erneut hatte sich die Band in nur zwei Jahren dramatisch verändert – vielleicht sogar etwas zu dramatisch für manchen Fan. Das kehrte sich mit dem Erscheinen von "Darkness And Hope" (2001) jedoch schlagartig um. Auf den ersten Blick wirkte das Album fast wie ein Rückbezug zu den Gothic Metal-Wurzeln der Band, doch in Wirklichkeit war es ein weiterer Schritt voran. Zum ersten Mal produzierte die Band unter der Ägide von Hiili Hiilesmaa (u.a. Sentenced, HIM) in den Finnvox Studios im finnischen Helsinki.

Das Resultat war ein erweitertes, atmosphärisches Klangbild, welches die emotionalen Stärken der Portugiesen erneut voll zur Entfaltung brachte. Die Fans empfingen ihre Lieblinge bei Festivals und auf Tour (in Europa mit ihren Labelkollegen Tiamat und Flowing Tears) mit offenen Armen aus der "Dunkelheit" zurück, ihre experimentelle Phase war offenkundig schnell verziehen und die "Hoffnung" der Band somit erfüllt.
Im Jahr 2003 erschien "The Antidote" und wieder verzichteten MOONSPELL dankend darauf eine simple Fortsetzung des erfolgreichen Vorgängers abzuliefern. Stattdessen griffen die Portugiesen für ihre Vorproduktion im heimischen Inferno Studio auf die Dienste ihres alten Produzenten Waldemar Sorychta zurück, der alle Alben von "Wolfheart" bis "Sin/Pecado" betreute. So finden sich heftige Ausbrüche von harschem Ungestüm wie bei „In And Above Men" oder „The Southern Deathstyle", die bei MOONSPELL fast verloren schienen. Der lange Reifungsprozess, den MOONSPELL trotz ihrem kontinuierlichen Ausstoß neuer Alben ebenso erlebten wie erlitten, äußert sich in der üppigen Detailfülle und den dynamischen Spannungsbögen, welche "The Antidote" durchziehen.

Mit freundlicher Genehmigung von Century Media Records

 

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